Gutes vom Dinkelberg

Eichen

Geschichte

Eichen

Der in vorgeschichtlicher Zeit bereits besiedelte Dinkelberg ist topographische Heimat dieses Fleckens. Im Jahr 807 ist Eichen erstmals als Einheim genannt.

Der Ort liegt auf der Schotterterrasse der Rheinebene am Eingang eines kleinen Dinkelbergtales. Die Häuser stehen entlang der Straße und des Baches sowie am Hangfuß des Waidbachtals. Das Gebiet war für den Bau von Mühlen geeignet, die heute allerdings still gelegt sind. Die erste Mühle wird 1370 erwähnt.

Das landwirtschaftlich strukturierte Eichen behielt bis heute seine dörfliche Siedlungsform.

Wappen: In Silber auf grünem Schildfuß eine grüne Eiche mit silbernen Eicheln und schwarzem Stamm.

Der Ort taucht 807 als Eihheim unter Schenkungen an das Kloster St. Gallen auf (Karl Seith, Schopfheim). 1258 wird ein Guntherus de Eicheim genannt (Krieger). Der Name kommt vielleicht von Eiche (Amtliche Beschreibung).

Nach einem Urbar von 1344 besaß die sanktblasische Propstei Weitenau hier einen Hof. Eichen hatte zu den Gütern gehört, die Markgraf Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg bei der Heirat mit Adelheid von Lichtenberg als Sicherheit für seine Morgengabe einsetzte (1372). 1809 war Eichen selbständige Gemeinde geworden (Amtliche Beschreibung).

Die von dem Dorf als Siegelbild geführte Eiche hat das Generallandesarchiv 1904 unter Farbgebung in einen Schild gesetzt. So entstand das auf den Ortsnamen anspielende, also »redende Gemeindewappen«.