Gutes vom Dinkelberg

Hüsingen

Geschichte

Hüsingen

1242 wird Hüsingen als "Husinchon" zum erstenmal urkundlich genannt. Es gehörte zur St. Blasien-Probstei Weitenau, 1406 wird die Kirche erwähnt. Der Ort selber aber gehörte stets zum Kirchenspiel Steinen. Hüsingen gehörte als eine der wenigen Gemeinden auf dem Dinkelberg zur Markgrafschaft Baden Durlach und wurde daher evangelisch.

Bereits im Jahre 1908 wurde eine erste zentrale Wasserversorgung in Betrieb genommen, durch Zuleitung aus zwei Quellen des Hüsinger Hornberggewanns (rechts der Wiese). Erst als das Quellwasser in den 50er Jahren nicht mehr ausreichte, versorgte man sich zusätzlich aus Tiefbrunnen im Wiesental.

Der Charakter des Dorfes ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt. Dazu verhalfen einmal die fruchtbaren Böden, zum anderen aber auch eine frühzeitig durchgeführte Flurbereinigung (1968). Dabei wurden drei Höfe ausgesiedelt. Das Gasthaus „Hirschen“ bietet eine gute badische Küche an und ist bei den „Dinkelberger Wirten“ aktiv.

Leben heute

Hüsingen

Lage und Größe: 413 m NN; Fläche: 687 ha
Einwohnerzahl: 571

1999 wurde das Bürgerhaus fertiggestellt, das auch die Feuerwehr und die Ortsverwaltung beherbergt. Damit stehen den Bürgern und Vereinen zur Turn- und Festhalle weitere Räumlichkeiten zur Verfügung. Neben dem Freizeit- und Festplatzgelände "Müsler" belebt auch ein gut ausgestatteter, vereinseigener Campingplatz das dörfliche Geschehen. Im September 1992 feierte Hüsingen sein 750-jähriges Bestehen.