Gutes vom Dinkelberg

Minseln

Geschichte

Minseln

Geschichte
Minseln, erstmals erwähnt am 27. Oktober 754 in der Schenkungsurkunde des Cauzpert, liegt in einem langgezogenen Tal des Dinkelbergs, eingebettet am südlichen Rand des Schwarzwaldes. Die Entwicklung im vergangenen Jahrhundert war ebenso rasant wie veränderlich. Vom einst fast ausschließlich landwirtschaftlich geprägten Ort gab es für die Bürgerinnen und Bürger durch die Industrialisierung am Rhein neue Erwerbsmöglichkeiten.  Viele fanden in den Fabriken im Rheintal gut bezahlte Arbeit und führten die Bauernhöfe noch als Nebenerwerbslandwirte weiter. Heute leben in Minseln weniger als zehn Familien von der Landwirtschaft.

Das Wappen von Minseln (links) weist mit dem Schlüssel und dem Schwert auf die beiden Kirchenpatrone Petrus und Paulus hin. 1902 hatt sich die Gemeinde Minseln auf Vorschlag des Generalbundesarchives für dieses Wappen entschieden.

Unterteilt war der Ort in die Ortsteile Unter-, Mittel- und Oberminseln. Der Bevölkerungszuwachs in den neuen Baugebieten und das Schließen von Ortslücken zwischen 1960 und 2000 brachte es mit sich, dass diese Dreiteilung nicht mehr deutlich erkennbar ist.

Bis 1972 war Minseln eine selbständige Gemeinde. Bei der damaligen Gemeindereform wurde Minseln der Stadt Rheinfelden (Baden) eingegliedert. Von 1972 bis 1975 war Minseln im Gemeinderat der Stadt Rheinfelden (Baden) mit drei Gemeinderäten vertreten. 1975 wurde diese Mandatszahl auf zwei Gemeinderäte gekürzt und dafür erhielt Minseln die Ortschaftsverfassung. Es wurde der Ortschaftsrat eingerichtet und Hermann Voegele (CDU) war der erste Ortsvorsteher von Minseln.

Der Ort wurde zur Wohngemeinde und ist für Neubürger sehr interessant. Kindergarten und eine Grundschule bieten den Kindern eine wohnnahe Entwicklungsmöglichkeit.

In Minseln finden Sie noch Handel, Handwerk, Gewerbe und eine Bank. Ebenfalls ist der Ort durch die Buslinie von Rheinfelden (Baden) nach Schopfheim relativ gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen.


Alban-Spitz-Halle

In der Geschichte prägte über viele Jahrhunderte die katholische Pfarrgemeinde Peter und Paul das geistige Leben des Ortes. Erst nach dem Krieg, bedingt durch die Flüchtlinge formierte sich eine evangelische Gemeinde und 1955 baute die Johannes-Pfarrei die wunderschön gelegene Kirche in der Mitte des Ortes.

Leben heute

Das Rathaus von Minseln
Erbaut 1824 als Schule für den ganzen Ort. 1843 wurden die Verwaltungsräume im Obergeschoss untergebracht. Durch die Jahrzehnte diente das Rathaus als Schule, Kindergarten, Proberaum für die kulturellen Vereine, als Jugendtreff, im Nebenbau als Milchhäusle, Firsör- und Bankraum. Heute ist darin die Ortsverwaltung, die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, Vereinsräume und das Heimatmuseum untergebracht.

Sehenswürdigkeiten:
Biotop "Bleiche"
Heimatmuseum
Katholische Kirche St. Peter und Paul

St. Peter und Paul

Johanneskirche
Johanneskirche

Gastronomie in Minseln
Gasthaus zum Weiher
Café Baumgartner
Gasthaus zum Stillen Winkel

Vereine
Förderverein Heimatmuseum Dinkelberg
(organisiert das Museum im Dachgeschoss des Rathauses)

Feste
Dorffest alles Minselner Vereine (seit über 25 Jahren), immer am 2. Juli-Wochenende


Dies ist das Signet, das Minseln im Jahre 2004 durch das Jubiläumsjahr "1250 Jahre Minseln" begleitet hat.
Das Signet stammt aus der Feder von Dietmar Biermann.

Ausflugstipps
- Peter- und Paul-Kirche
- Museum im Dachgeschoss des Rathauses
- Teufelsloch; Moosloch
- Feuchtbiotop im Gewann Bleich
- Naturlehrpfad in Oberminseln (Start unterhalb des Wasserreservoires)
- Das wandernde Auge (zwei Wanderwege beginnen in Minseln, einer beim Gasthaus
zum Stillen Winkel, der andere bei der Peter und Paul Kirche).

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