Gutes vom Dinkelberg

Wappengalerie H - M

Hasel
Das heutige Wappen von Hasel stammt aus dem Jahr 1930.
Es zeigt einen Haselnusstrauch, der Pate für den Ortsnamen stand.
Herten
Das heutige Wappen stammt aus dem Jahr 1905. Der Ort wird 807 als Harta und Hertum erstmals schriftlich erwähnt, doch auf der Gemarkung siedelten schon die Römer wie zahlreiche Funde belegen.
Bei der Gemarkungsgrenze bei Wyhlen wurde ein alemannischer Friedhof entdeckt, der zu den bedeutendesten Fundorten Badens zählt.
Höllstein
Im gespaltenem Schild vorn das badische Wappen, hinten in Blau aus dem unteren Schildrand kommendes silbernes Gestein.
Als Holstein wird der Ortsname 1102 unter dem Gründungsgut angeführt, mit dem der Basler Bischof Burkard das Cluniazenserpriorat St. Alban ausgestattet hatte (Basler Urkundenbuch I, 10,14). Seine Deutung ist unsicher. Adelige Träger des Namens kommen im 12. und 13. Jahrhundert vor (Kindler von Knobloch). Die Schirmvogtei besaßen die Herren von Rötteln, dann deren Rechtsnachfolger. Als Lehensträger übergaben die Herren von Üsenberg 1238 ihre Güter nebst der Kirche dem Zisterzienserkloster in Wettingen (Kanton Aargau). Dieses überließ das Patronat wenig später dem Kloster St. Blasien, dem schließlich auch die Kirche inkorporiert wurde (Amtliche Beschreibung).
1365 erwarb Markgraf Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg den Ort Höllstein vom Hochstift Basel gegen Überlassung von Huttingen (siehe dort). Im 19. Jahrhundert treffen wir als Siegelbild einen englischen Dreieckschild mit dem badischen Wappen, darüber schwebend einen Fürstenhut. Seit 1906 führte die Gemeinde das vom Generallandesarchiv entworfene Wappen. Die vordere Schildhälfte erinnert auch hier an die ehemalige badische Landeshoheit.
Hüsingen
In Blau eine gestürzte silberne Pflugschar, belegt mit dem badischen Wappenschild. Husinchon wird 1242 erstmals urkundlich erwähnt. Albert Krieger führt den Namen auf Hofen des Husinc zurück. Das landwirtschaftliche Gepräge des Ortes hat sich bis heute erhalten (Kreischronik Lörrach).
Schon in einem Lacksiegel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts finden wir die Pflugschar mit dem aufgelegten badischen Wappenschild. Dann erscheint im Siegel zwischen Rankenwerk ein gespaltener Schild mit über ihm schwebender großherzoglicher Krone, vorn das badische Wappen, hinten die Pflugschar. 1908 hatte das Generallandesarchiv das ältesbekannte Siegelbild unter Farbgebung in einen Schild gesetzt.
Inzlingen
Das Wappen von Inzlingen zeigt links den roten badischen Schrägbalken auf Gold, rechts auf goldenem Hintergrund eine aufrechte schwarze Saufeder.
Eine Saufeder ist eine kurze Lanze, die zum Töten eines (angeschossenen) Wildschweines dient. Der ca. 2 m lange Schaft ist mit Lederriemen umwickelt, um die Griffigkeit zu erhöhen.
Karsau
Der Bienenstock versteht sich als Metapher für die emsige Arbeit und die Gewissenhaftigkeit der Dorfbewohner.
Kürnberg
Die Gemeinde Kürnberg hat im Jahr 1930 ein eigenes Wappen und Siegel beantragt und 1931 den Vorschlag des Generallandesarchivs angenommen. Die Wappenbeschreibung lautet:
In Gold auf grünem Dreiberg ein schwarzes Mühlrad. Das Wort Kürn stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet Mühle.
Landkreis Lörrach
Das Wappen des Landkreises Lörrach setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Oben sieht man einen Löwen, das Wappentier der Herren von Rötteln. Darunter ist auf der einen Seite das badische Wappen, ein roter Schrägbalken auf goldenen Feld, zu sehen, auf der andere eine einfache Darstellung der Wiese.
Lörrach
Das Wappen von Lörrach ist eine goldene Lerche auf rotem Feld. Urkundlich belegt ist es aus der Stadtrechtsurkunde aus dem Jahre 1756, wobei vermutet wird, dass dieses Motiv schon seit 1682 als Wappen verwendet wurde.
Das Wappentier ist allerdings gestalterisch schon mehrfach verändert worden. 1965 genehmigte das Generalarchiv in Karlsruhe das Wappen, welches als stilisierte, aufsteigende Lerche gedeutet wird.
Maulburg
Das heutige Wappen stammt aus dem Jahr 1904. Der rote Turm mit symbolisiert das ehemalige Schloß das in Maulburg stand.
Wappen Minseln Minseln
Das heutige Minselner Wappen stammt aus dem Jahr 1902.
Das Wappen zeigt das Schwert und die Schlüssel der Apostel Paulus und Petrus. Die Apostel Petrus und Paulus als Kirchenpatrone lassen es als möglich erscheinen, dass die Minselner Kirche eine klösterliche Gründung ist und bis in die Zeit der Christianisierung (7. Jh.)zurückreicht.

Quelle: www.ngw.nl